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DAGIGA



Summit

DAGIGA

Castor CD 2005

mit
Bernd Homann
(Klavier)
Erwin Kühn
(6-String E-Bass, 4-String E-Bass)
Wolfgang Mertes
Violine, E-Violine, Trompete, Flügelhorn)
Dieter Schmigelok
(Drums)



MEHR JAZZ


Virtuose Violine und Jazz-Grooves vom Feinsten

Lange Zeit war die Niedersachsen-Metropole Hannover als Modern-Jazz Diaspora verschrieen. Zu Unrecht, wie sich inzwischen herausgestellt hat. Ein Beweis hierfür ist das Album "Dagiga" des Jazzensembles "Summit".

Drei der vier Musiker haben an der Musikhochschule in Hannover studiert - Pianist Bernd Homann und Schlagzeuger Dieter "Zipper" Schmigelock sind diplomierte Jazz-Pädagogen (letzterer geriet im Jazz-Studiengang als Rhythmik-Dozent auf die andere Seite des Tisches). Wolfgang Mertes studierte Violine in der Soloklasse, war Konzertmeister im Bundes-Jugend-Symphonieorchester und Preisträger beim Mendelssohn-Violinwettbewerb. Als 'Nebenfach'-Trompeter glänzte er in der Landesjugend-Bigband des Saarlandes und in der Hochschuld-Bigband Hannover. Erwin Kühn schließlich ist einer der gefragtesten und stilistisch versiertesten E-Bassisten der norddeutschen Jazz- und Fusion-Szene.

Die Stücke der Produktion, überwiegend Kompositionen des Pianisten Bernd Homann, zeigen in unterschiedlichen Facetten, was die Band hauptsächlich will- und: auch kann! - nämlich wechselnde Stimmungen, musikalische Entwicklungen, Ausdruckscharaktere über starke Grooves zu erzeugen. So swingt "Summit" mal locker daher, gibt sich dann wieder leicht rockig, läßt glitzernde Latin-Rhythmen pulsieren - das alles jedoch ohne jemals eindimensional oder langweilig zu werden.


Die Tracks:

CHEESE
kommt locker, groovend, etwas poppig; ein interessanter Dialog zwischen Klavier und Baß verändert sich subtil zu einem Trio mit solistischem Klavier. Ähnliches mit der führenden Violine schließt sich an. Das Stück lebt besonders von Motorik und Groove.

NIGHT IN TUNESIA
Dizzy Gillespie und seine alte Liebe zur Latin-Musik werden hier in neuem Lichte reflektiert. Getragen vom funkbeseelten Baß schwingt sich Trompeter Wolfgang Mertes zu strahlenden Höhen auf, wandelt mit eindrucksvoller Präsenz in den Klangspuren des großen Dizz.

DAGIGA
Eine Zauberformel aus dem östlichen Afrika, mit deren Hilfe schlagartig auch brenzlige Situationen ins Lot gebracht werden können. Und so handelt es sich um ein überwiegend entspanntes Stück, mit an Dollar Brand erinnernder von Blues und Kirchenlied herkommender konsonanter Harmonik.

GEISTESBLITZ
Ein pfiffiges Stück mit wechselnden 'geraden' Grooves und Metren, immer wieder durchbrochen von swingenden Passagen, wo sich einmal mehr zeigt, dass auch ein E-Baß 'schwingt', wenn es darauf ankommt - jedenfalls bei Erwin Kühn.

JEUDI MATIN
Die Phantasie lebt vom Klang, artikuliert Wärme, auch einen Schuß Melancholie.

KAMILLENTEE
Die Komposition inspiriert Das Ensemble zum wohl virtuosesten Stück des ganzen Albums. Einer brillanten Klavier-Soloeinleitung, in der phasenweise linke und rechte Hand zwei verschiedene Metren gleichzeitig exponieren, folgt schwungvolles Zusammenspiel auf musikalisch und technisch hohem Niveau. Bravo, Summit!

REGENWALZER
Mit einem Walzer durch den Regen. So gehen Jazz und Blues zusammen. Wer hätte das gedacht.

Prof. Dr. Herbert Hellhund
Hochschule für Musik und Theater
Hannover